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20. Mai 2014

Merida, die Kulturstadt



Die Hauptstadt des Bundesstaates Yucatan rühmt sich nicht zu Unrecht für ihr breites Kulturprogramm. Fast täglich finden in der Innenstadt Konzerte, Tänze oder Workshops statt, freitags auch eine Demonstration des Ballspiels der alten Maya. Informationen zum Kulturprogramm findet man auf der Hompeage der Regierung. http://www.merida.gob.mx/turismo. Aber Achtung: In Merida ist man sich an schönes Wetter gewöhnt. Und so blickten wir denn auch ziemlich lang aus der Wäsche, als zehn Minuten nach Beginn der Serenade Yucateca schon alle wieder den Platz räumten – weil ein kurzer Regenguss kam! "Verschoben wegen Regen", so die kurze Erklärung eines Strassenverkäufers. (Weitere Informationen und Fotos im Artikel).

13. Mai 2014

Der Ort der Schlangen und Zecken

Campeche wurde einst von Piraten terrorisiert…
Campeche bedeutet in der Mayasprache "Ort der Schlangen und Zecken". Wir finden aber weder noch in diesem hübschen Kolonialstädtchen, das bekannt ist für seine Stadtmauern. Die Spanier hatten, um die Hafenstadt gegen Piraten verteidigen zu können, rund im die Siedlung eine dicke Mauer gebaut. Zwei Forts auf den Hügeln zeugen noch heute von starker Verteidigung. Die "Puerto del Mar" hingegen zeigt schon lange nicht mehr aufs Meer hinaus: Einst von Mangroven umsäumt, wurden das Sumpfland vor Campeche trocken gelegt und somit die Stadt gegen das Meer vergrössert. Die breite Uferstrasse lädt zum Joggen, Velofahren und Spazieren ein. Seit 1999 trägt Campeche den Titel Unesco Weltkulturerbe. Dafür wurden die Häuser der Innenstadt allesamt bunt bestrichen, was dem Städtchen einen fröhlichen Eindruck vermittelt. Auch die Campechinos erlebten wir – entgegen den Kommentaren in unserem Reiseführer – als sehr freundlich. Und, wie der Titel beweist, sogar ein paar Brocken der Mayasprache durfte ich von einer einheimischen Maya-Politikerin lernen. Hier ein fotografischer Spaziergang durch diese vom Massentourismus bisher verschonten Stadt auf dem Yucatan.

7. Mai 2014

Tikal, die Weltkulturstätte


Die schiere Grösse der Ruinenanlage und die fünf imposanten Tempel sind bestimmt Grund genug, Tikal als eine der eindrücklichsten Maya-Ruinen überhaupt zu bezeichnen. Doch was die Stätte zusätzlich auszeichnet ist ihre Lage in Mitten eines dichten Regenwaldes. Die reiche Tierwelt, die sich dem Besucher selbst beim Begehen der regulären Parkwege eröffnet, ist ein Erlebnis für sich: Brüllaffen, Klammeraffen, Tukane, Agoutis und die unüberhörbaren Papageie können mit grosser Sicherheit gesehen werden. Mit etwas Glück hat man morgens früh den dunstigen Regenwald und seine Geräusche ganz für sich allein, am besten vom mächtigen Tempel IV aus (Fortsetzung unter weitere Informationen)

Die Wasserwelt Guatemalas

heisser Wasserfall bei der Finca Paraiso

 Guatemalas Osten ist bekannt für seine schönen Wasserwelten. Die meistgepriesene davon dürfte Semuc Champey sein. Doch nachdem uns mehrfach eindringlich davon abgeraten wurde, mit unserem Auto dahin zu fahren, verzichteten wir auf einen Besuch. Aber auch entlang der leicht befahrbaren Poptun-RioDulce-Route finden sich schöne Orte rund ums Wasser, zum Beispiel die Fluss-Balnearios Las Conchas und Monjas, der heisse Wasserfall Aguas Calientes, die einladenden Ufer des Lago Peten Itza und Lago Izabal oder eine Flussfahrt auf dem imposanten Rio Dulce. Hier einige Fotoimpressionen.

23. April 2014

Ostern in Antigua


Kaum ein mittelamerikanisches Fest ist so berühmt wie Ostern in Antigua. Das wollen wir uns nicht entgehen lassen und so eilen wir auf Kosten von Honduras – das wir gerne noch etwas länger besucht hätten – nach Guatemala. Die ersten Prozessionen, die bereits seit Palmsonntag täglich stattfinden, verpassen wir, aber pünktlich zum Höhepunkt am Gründonnerstag und Karfreitag kommen wir in der Unesco-geschützten Stadt an. Hier eine Bilderstrecke.

15. April 2014

Honduras – eine Bildergeschichte

Skulptur in den Maya-Ruinen von Copan

Honduras, die Bananenrepublik, Heimat von internationalem Geldbetrug, Jugendbanden, Volksaufständen. Obwohl Honduras im Gegensatz zu den anderen drei zentralamerikanischen Verbundsländern Guatemala, El Salvador und Nicaragua keinen offiziellen Bürgerkrieg erlitt, ist das Land weit vom Musterknabenbild entfernt. Was viele Reisende berichten, ändert wenig an unserem schlechten Image. Die Anleitung: «How to cross Honduras in one day» wollen wir dennoch nicht allzu seriös nehmen. Mit Respekt, aber auch Neugier fahren wir in eine der grossen Unbekannten unserer Reise. Wir sind positiv überrascht, sowohl von der Freundlichkeit der Menschen (sofern die erste Zurückhaltung einmal überwunden ist) als auch vom Lebensstandard, der zwar oft arm, aber doch bedeutend weiter entwickelt ist als Nicaragua. Anbei einige Eindrücke vom Land.


14. April 2014

Cayes Cochinos – ein Karibikparadies


Türkisfarbiges Wasser, weisse Strände und eine fantastische Unterwasserwelt am geschützten Riff. So stellt man sich die Karibik vor und das finden wir auf der honduranischen Inselgruppe Cayes Cochinos vor. Hier eine Bilderstrecke.


2. April 2014

Nicaragua im Bild

Nicaragua ist – nach Jahrzehnten von Diktatur und Bürgerkrieg – das ärmste der zentralamerikanischen Länder. Nirgens trifft man so viele Lehmhütten und Ochsenwagen. Doch Nicaragua zeigte sich reich an Herzlichkeit. Scheu, Misstrauen und Zurückhaltung einmal überwunden, wurden wir von vielen Familien herzlich empfangen. Hier ein paar Fotoimpressionen des Landes.


Die Laguna Apoyo



Zwischen der indigen geprägten Handwerkerstadt Masaya und der Kolonialstadt Granada liegt ein andere, kleiner Schatz: die Lagune Apoyo. Der Kratersee wartet mit kristallklarem Wasser auf, das dank unterirdischen heissen Strömen das ganze Jahr über angenehm warm ist. Der leichte Schwefelgehalt soll Mücken vertreiben – und tatsächlich wurden wir für einmal von den Plagegeistern verschont. Das Paradies jedoch ist fragil: der sich entwickelnde Tourismus am Seeufer hinterlässt auch so seinen Dreck. Immerhin sollen, gemäss Aussagen eines Einheimischen, ein paar der Hotels ihr Abwasser sammeln mit Lastwagen wieder den Kraterrand hinauf und weg führen. Mehrmals wird uns stolz versichert, dass die Lagune Apoyo die sauberste in Nicaragua sei.

15. März 2014

Costa Rica II

tatsächlich – die Schweiz Mittelamerikas!


Costa Rica packte uns ein zweites Mal mit seiner fantastischen Tierwelt und Landschaft. Hier eine Bilderstrecke.
Costa Rica surprised us a second time with its fantastic fauna and landscape. Here some pictures.

Tierwelt Costa Rica II


Costa Ricas Tierwelt fasziniert uns wiederum. Hier ein paar unserer Begegnungen

13. Februar 2014

Panama



Der Panamakanal ist per se ein bewegendes Bauwerk und wird in diesem Jahr genau 100-jährig. Für uns ist er besonders speziell, weil es unser südichster Punkt der Reise ist. Ab nun gibts keine neuen Länder mehr, sondern nur noch Wiedersehen…

26. Januar 2014

faszinierende Tierwelt Costa Ricas

Leguan
 
Hochgelobten Ländern gegenüber sind wir meistens skeptisch. Costa Rica hingegen hat sein Lob zu Recht verdient: Die Tierwelt ist tatsächlich gewaltig! Hier eine Fotostrecke.


Auf den Spuren des Göttervogels



Als Göttervogel wurde er schon bei den Maya verehrt: Der Quetzal. Und immer wieder auf unserer Reise ist uns das mythische Tier begegnet. Als Pyramide in Teothuacan, Mexiko. Als Federkrone des Aztekenherrschers Moctezuma. Beim Ritualen Tanz im Ballet Folclorico. Als Ortschaft Quezaltenango (Ort des Quetzals)und als Währung in Guatemala. Nun fanden wir es an der Zeit, den Vogel mal "persönlich" zu sehen.

18. Januar 2014

Leon


Das Universitätsstädtchen Leon im Nordwesten Nicaraguas erinnert und in Vielem ans mexikanische Guanajuato: bunte Häuser, schöne Kirchen, viel Kultur, viele Legenden und eine revolutionäre Vergangenheit. Die linken Sandanisten rekrutierten während der Revolution (1978/79) viele Studenten aus der Stadt und die Nähe zu den Guerillas ist Leon noch heute anzumerken. Leon darauf zu reduzieren würde der Stadt aber nicht gerecht, war sie doch eine der ersten spanischen Städte in Zentralamerika und lange Zeit die Hauptstadt der Kolonie (siehe auch Eintrag zu Leon Viejo). Hier ein fotografischer Spaziergang durch die Stadt (auf weitere Informationen klicken).

English summary:
Leon is one of the oldest cities in Central America and for a long time a Spanish Colonial Capital. Leon remains a gem in culture and architecture, and its strong revolutionary background is still very much present, too.


13. Januar 2014

10 000 Jahre alte Bilder


Auf den ersten Blick sieht man… gar nichts. Doch bevor wir enttäuscht wieder weggehen, entdecken wir sie doch noch: Die rund 10 000 Jahre alten Höhlenmalereien in der Gruta de Espiritu Santo in Corinto, El Salvador. Hier eine Bilderstrecke (auf weitere Informationen klicken).

English summary:
The following pictographs may be as old as 10 000 years and can be found at the Gruta the Espiritu Santo in Corinto, El Salvador.

El Salvador und der Bürgerkrieg


Noch heute geistert der Bürgerkrieg in den Köpfen der meisten Leute herum, wenn von El Salvador die Rede ist. Der Krieg nahm 75 000 Menschen das Leben, viele davon Zivilisten. Aber der Krieg ist seit 20 Jahren vorbei und machte den Weg frei für eine bemerkenswerte Demokratisierung.

25. Dezember 2013

Weihnachten unterwegs


Es ist unsere zweite Weihnacht unterwegs. Ohne Schnee, Zimtsterne und Adventskranz hielt sich unsere Weihnachtsstimmung auch dieses Jahr in Grenzen, da half auch der Adventskalender der Kinder nichts. Dennoch wollten wir uns für die Festtage mit einem besonders guten Übernachtungsplatz belohnen…
(mehr unter "weitere Informationen")

English summary
We Spend Christmas at an almost perfect spot along the coast in El Salvador. It seemed that nobody else was celebrating when we did our thing: singing, telling the Biblic Christmas story, feasting on what we found in the village store (toastbread, ham, Avocadosauce, oranges and banana – tomorrow we'll eat out!) and enjoying the sunset. Instead of gingerbread houses we had constructed huts and cabins with local sweets (yuck) and although we have never had as little presents as this year, it was still more than enough. The adults had chosen each other a local souvenir while the children got practical stuff like erasers and toothbrushes, diaries for their travel adventures and – everybody's favourite – a recorder each!

23. Dezember 2013

Frohe Weihnachten – Merry Christmas – Feliz Navidad!


Mit dieser Sammlung von El Salvadorianischn Weihnachtssujets (Jesus ist in der Adventszeit oft noch zugedeckt) wünschen wir euch Frohe Weihnachten!

15. Dezember 2013

Die Ruta de Flores



 Touristisches Herzstück El Salvadors ist die Ruta de Flores. Obwohl die Route selber durch das salavadorianische Hochland durchaus attraktiv ist, so sind vor allem die kleinen Dörfchen entlang des Weges einen Zwischenhalt wert.

English summary
The Ruta de Flores – Flower-Road – is the touristic heart of El Salvador. It certainly is worth the trip. Not necessarily for the flowers if you are not in the time of bloom, but for the little towns along the way. You will find typical food, geysers and gorgeous wall paintings!